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Jörg Hagen, St. Katharinenkirche 
.Menschenbilder.



Unter dem Titel „Menschenbilder" sind in der St. Katharinenkirche sechs „Stationen" zu sehen, die so über den Kirchenraum verteilt sind, dass die Besucher den Raum umschreiten müssen.

Die Installationen zeigen verschiede Aspekte des Themas: der Mensch in seiner Vielfalt, Gewaltbereitschaft, Verletzlichkeit, Sterblichkeit etc. Der Betrachter wird mit existentiellen Fragen konfrontiert und zum Innehalten und Verweilen aufgefordert. 
Papiere verschiedner Art, meistens selbst geschöpfte Pflanzenpapiere, sind in den Installationen das Arbeitsmaterial. Eine Eigenart des Pflanzenmaterials, aus dem das Papier hergestellt wird, ist es, von Natur aus zum Verfall bestimmt zu sein. Im Papier werden die Spuren sichtbar, die die Zeit hinterlässt, d.h. im Material selbst ist Erinnerung gespeichert, auch die Vergänglichkeit.

Das Organische der Pflanzen, das zugleich auch als ein Symbol des Lebens und Wachstums- prozesses betrachtet werden kann, geht mit dem Kunstobjekt sowohl formal als auch inhaltlich eine untrennbare Verbindung ein. Der Alterungsprozess der Arbeiten, die eines Tages auch wieder zerfallen werden, ist nicht nur ein äußerliches Phänomen, das man so akzeptieren muss, sondern gleichzeitig von inhaltlicher Aussagekraft.

Trotz aller Deutungsversuche entziehen sich die Kunstwerke einer eindeutigen Erklärung. Sie sollen Blickwinkel und Gedankengänge eröffnen, sie sind als Einladung zum genauen Hinschauen, zum Fabulieren, Formulieren und Assoziieren gedacht.
 
 


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una iniziativa della Associazione Culturale Chronos a ROMA
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